Ausbildung

Hilfsmittelexperten  – Vermittler zwischen Lebenslage, Sozialrecht und Hilfsmittelmarkt

Gleichwohl die Ausgaben allein für Hilfsmittel nur einen geringen Anteil am Gesamtbudget der gemäß Sozialgesetzbuch zuständigen Kostenträger ausmachen, hat eine rechtzeitige, passende, qualitativ hochwertige  und ausreichende Hilfsmittelversorgung für die darauf Angewiesenen einen umso höheren Stellenwert. Hilfsmittel gleichen Behinderungen aus, ermöglichen Teilhabe und tragen wesentlich zur Verbesserung von Gesundheit, zur Krankenbehandlung, Selbständigkeit, Mobilität  sowie Minderung der Pflegeabhängigkeit bei.

  • Hilfsmittelversorgung – mehr als nur verordnen und liefern.

  • In der Praxis gestaltet sich die Versorgung aufgrund komplizierter rechtlicher und technischer Rahmenbedingungen häufig sehr schwierig. Insbesondere das Erfassen der individuellen Lebenssituation unter Berücksichtigung aller Kontextfaktoren, Wünsche und Ziele des Betroffenen überfordert regelhaft Verordner, Versorger und Kostenträger. Es kommt zu teuren Fehlversorgungen, Betroffene können ihr Recht auf Teilhabe nicht ausüben und die Lebensqualität leidet erheblich. In schwierigen Versorgungsfällen, etwa in der Kinderversorgung oder in der häuslichen Intensivpflege sind viele Berufsgruppen an einer Versorgung beteiligt, so dass ohne eine Koordination aller Beteiligten zwangsläufig Versorgungsprobleme auftreten. Das den verschiedenen Professionen zugrunde liegende exklusive Fachwissen und die institutionellen Eigeninteressen der Akteure erschweren eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Zur Lösung ist ein umfassendes Hilfsmittelmanagement erforderlich, welches den gesamten Versorgungsprozess  steuert und nicht nur einzelnen Maßnahmen durchführt. Möglich ist eine medizinisch-pflegefachliche Spezialisierung, wie sie etwa bei Wundexperten umgesetzt wird, aber auch eine Bearbeitung der Schnittstellenproblematik innerhalb des Gesundheitssystems wie sie sich z.B. beim Case Management wiederfindet. Obwohl beide Wege die wichtigste mit Qualitätsverbesserung verbundene Rationalisierungsreserve des Gesundheitswesens darstellen, sind sie –  isoliert betrachtet –  nicht ausreichend. Nur durch Einbindung ausgebildeter Hilfsmittelexperten können, wie u.a. auch durch § 11 SGB V gefordert,  die vorgenannten Schnittstellenprobleme  verbessert werden.

    Deshalb integrieren geprüfte Hilfsmittelexperten beide Lösungsansätze und könne so die Versorgung alleine durch Koordination und zielgerechte Erhebung der Kontextfaktoren erheblich beschleunigen und verbessern.  Für die Kostenträger ergeben sich durch die ressourcenorientierte Steuerung der Versorgung Vorteile, wie beispielsweise Reduzierung des administrativen Aufwandes, Sicherung der Qualität oder der Wirtschaftlichkeit. Alle am Versorgungsprozess Beteiligten finden in den Hilfsmittelexperten zentrale Ansprechpartner, die zwischen den verschiedenen Institutionen, mit rechtlichen und sachlichen Belangen auf der einen und den Bedürfnissen und Zielen der Betroffenen auf der anderen Seite, vermitteln.

    Die Qualifikation zum „Geprüften Hilfsmittelexperten / Case Manager“ wird seit September 2009 berufsbegleitend an der Universität Witten/Herdecke angeboten.

  • Zielsetzung – Was sollen Hilfsmittelexperten leisten?
  •  Zielsetzung der Weiterbildung ist die Befähigung zur Wahrnehmung aller Aufgaben die mit der Initiierung, Beratung, Betreuung, Steuerung und Evaluation komplexer Versorgungsprozesse – insbesondere aus dem Bereich der Hilfsmittelversorgung – verbunden sind.  Die Teilnehmer/innen sollen dabei den gesamten Versorgungsprozess bis hin zum Einsatz des Case Managements überblicken und koordinieren.

  • Zielgruppen – Wer kann Hilfsmittelexperte werden?
  •  Angesprochen werden mit der Weiterbildung zum Hilfsmittelexperten / Case Manager insbesondere Gesundheitsberufe mit einer mindestens dreijährigen Ausbildung, etwa:

    • Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger/in
    • Altenpfleger/in
    • Heilerziehungspfleger/in
    • Ergo- und Physiotherapeut/in
    • Gesundheitshandwerker und Rehatechniker
    • Ärztin / Arzt

    Bei einsprechender beruflicher Praxis und Vorerfahrung können auch Mitarbeiter aus anderen Berufen wie z.B. Sportlehrer oder Sozialarbeiter zugelassen werden.

  • Wozu befähigt die Weiterbildung?
  •  Die Weiterbildung verbindet die fachspezifischen und die generalistischen Qualifikationen der Hilfsmittelversorgung mit der Qualifikation zum Case Management. Die Weiterbildung bereitet auf die Wahrnehmung folgender Aufgaben vor:

    • Beratung bei der initialen Hilfsmittelversorgung im Rahmen des Entlassungs- und Überleitungsmanagements, der Pflegeberatung (z.B. Pflegestützpunkte), der ambulanten Pflege bzw. Pflegevisite oder im Auftrag Dritter wie z.B. des Handels, des Gesundheitshandwerks, der Hilfsmittelhersteller oder auch der Betroffenen selbst.
    • Entscheidung, ob im Einzelfall die Hilfsmittelversorgung in ein Case Management eingebunden werden muss.
    • Durchführung verschiedener administrativer Aufgaben, insbesondere die Aufbereitung eines rechtssicheren und genehmigungsfähigen Versorgungsantrages u.a. in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Haus- oder Facharzt.
    • Selbständige Initiierung und Steuerungen von Versorgungen z.B. im Zusammenhang mit § 33 (5a) SGB V
    • Steuerung von Versorgungsprozessen, Koordination der Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern, Kostenträgern und Betroffenen.
    • Beachtung der Kontextfaktoren (im Sinne der ICF) bei der Planung und Umsetzung von Versorgungen.
    • Bearbeitung ggf. auftretender Schnittstellenprobleme und Begleitung des Patienten beim Übergang in die verschiedenen Behandlungs-, Rehabilitations- und Pflegephasen; insbesondere beim Übergang/ bei der Rückkehr in die eigene Wohnung.
    • Hilfe bei der Integration vorhandener Hilfsmittel in den Alltag durch Klinik- und Hausbesuche, Training und Anleitung, Abbau von Anwendungserschwernissen, Förderung der Motivation und Compliance, Organisation ergänzender Hilfsmittelversorgung, Nachanpassung, Einbindung von Fachexperten wie Orthopädietechniker und anderer Gesundheitshandwerker in den Versorgungsprozess.
    • Evaluation der wirksamen Hilfsmittelanwendung und Berichterstattung an den Kostenträger.
    • Fallübergreifende Beratung therapeutischer, pädagogischer, sozialpflegerischer und pflegender Einrichtungen (ambulant und stationär) bei der Entwicklung und dem Aufbau ihrer Infrastruktur, z.B. Einkaufsberatung und Qualitätskontrolle, Abteilungsübergreifende Anleitung der Mitarbeiter und Patienten bei der Anwendung von Hilfsmitteln.
    • Gutachterliche Tätigkeit und Controllingaufgaben für verschiedene Institutionen des Gesundheitssystems (z.B. MDK, Pflege- oder Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Haftpflicht- und Rückversicherungen).

    Eine zielgerechte und angepasste Hilfsmittelversorgung sind unabdingbar, um:

    • Krankenbehandlung zu unterstützen und deren Erfolge abzusichern,
    • Behinderungen auszugleichen oder vorzubeugen,
    • die Pflege- und Hilfebedürftigkeit Betroffener zu reduzieren,
    • Belastung pflegender Angehöriger und die der Pflegeberufe zu verringern
    • Selbständigkeit zu unterstützen,
    • die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben aufrecht zu erhalten

    Experten/innen für Hilfsmittelversorgung sorgen für eine zeitnahe und individuelle personen- wie zielgerechte Versorgung mit Hilfsmitteln. Sie vermeiden sowohl eine Unter- wie auch Überversorgung und sichern die Wirtschaftlichkeit einer qualitativ guten Versorgung, indem  sie sich um eine gute Beratung Sorge tragen, gegebenenfalls die Versorgung administrativ begleiten und koordinieren, sich im Bedarfsfall um notwendige Anpassungen, Anleitungen und Trainings kümmern und gegebenenfalls eine Evaluation und notwendige Nachanpassungen durchführen.

    Da Menschen mit einen komplexen Hilfebedarf in der Regel auch einen weitergehenden Beratungs- und Unterstützungsbedarf in anderen Bereichen (Therapie, Pflege, Betreuung, Alltagsbewältigung etc.) haben, ergibt sich vielfach die Notwendigkeit eines über die Hilfsmittelversorgung hinausgehende Case Managements.

    Die Verbesserung der Koordination zwischen Krankenbehandlung, Rehabilitation und Pflege auf der einen Seite und die gezielte Unterstützung Betroffener bei der Krankheitsbewältigung und Erhalt bzw. Ausbau persönlicher Ressourcen, sind die wichtigsten Rationalisierungsreserven des Gesundheitswesens, die zugleich auch eine erhebliche Qualitätsverbesserung ermöglichen.

    Die zentralen Aufgaben der Hilfsmittelexperten / Case Manager sind:

    • Initiierung einer rechtzeitigen und bedarfsgerechten Versorgung auf der Grundlage eines zuvor interprofessionell erstellten, stimmigen, umfassenden und vorausschauenden Hilfeplans,
    • Monitoring der Versorgung bzw. des –sprozesses und Sicherung deine möglichst optimalen Passung Anwender und Hilfsmittel als Voraussetzung für den wirksamen Gebrauch des Hilfsmittels

  • Hilfsmittelexperte – Ein neuer Beruf?
  •  Der Hilfsmittelexperte ist kein neuer Beruf und Hilfsmittelexperten sollen auch keine neue Schnittstelle im Gesundheitssystem bilden. Vielmehr handelt es sich um eine Zusatzqualifikation und die Hilfsmittelexperten entfalten ihre Kompetenz an den vielen Schnittstellen des Versorgungsprozesses. Die Aufgaben entsprechen in vielerlei Hinsicht der Arbeit eines Fall- und Case Managers. Einsatzorte finden sich sowohl in der individuellen Beratung und Begleitung des Betroffenen und seiner Angehörigen wie in beratenden, therapeutischen oder auch pflegenden Institutionen, bei Wohlfahrts- und Betroffenenverbänden, Leistungs- / Kostenträgern sowie bei Hilfsmittelherstellern und -vertreibern mit umfangreichem Hilfsmittelportfolio. Eine besonderes Betätigungsfeld kann auch das Entlassmanagement in Kliniken darstellen. Weitere Aufgaben können sich etwa im Rahmen freiberuflicher und gutachterlicher Tätigkeit ergeben. Was Hilfsmittelexperten leisten, können Sie auch in einem Hörfunk-Interview des Westdeutschen Rundfunks „erhören“. Hier geht es zum Download.

  • Und wie ist die Weiterbildung organisiert?
  • Organisiert ist die Weiterbildung als „Blended Learning“: angeleitete Selbstlernphasen (Studienbriefe), Präsenzveranstaltungen und individuelle Unterstützung durch Beratung, elektronische Medien und Telefonsprechstunden. Der Aufbau der Weiterbildung umfasst drei Stufen, wobei die Stufen auch einzeln belegt werden können.

    STUFE 1  –  Basiskurs: Grundlagen der Beratung und des Hilfsmittelrechts, inkl. Leistungs- und Medizinprodukterecht. Bei entsprechenden Vorkenntnissen kann die Stufe 1 ggf. nach einer Quereinsteigerprüfung übersprungen werden. Die Stufe 1 umfasst mindestens 138 Stunden.

    Ziele der Ausbildung in der Stufe 1:

    • Fähigkeit zur bedarfsgerechten Beratung und rechtsicheren Antragstellung
    • Sozial- und Leistungsrecht  (insbesondere gemäß SGB V) und Medizinprodukterecht
    • administrative Aspekte der Hilfsmittelversorgung, Versorgungswege
    • Einführung in die Struktur der ICF
    • Kommunikation und Kooperation mit den Akteuren der Hilfsmittelversorgung
    • Methoden der Beratung und Bedarfsermittlung,
    • Leitlinien des Versorgungsprozesses

    STUFE 2 – Fachkurs: Orientierung auf dem Hilfsmittelmarkt, Assessment und spezielle Bedarfsermittlung, Bewertung technischer und konzeptioneller Eigenschaften von Hilfsmittel hinsichtlich ihrer Indikationen und unter Berücksichtigung von Anwendungsbedingungen (Kontextfaktoren nach den ICF), Grundlagen der Evaluation von Versorgungen. Die Stufe 2 umfasst mindestens 550 Stunden, darin enthalten mind. 70 Stunden methodische Elemente des Case Managements. 

    Ziele der Ausbildung in der Stufe 2:

    • Fähigkeit, sich umfassend über den Hilfsmittelmarkt zu informieren und die diese Informationen kritisch und fallbezogen zu bewerten, spezielle sozialversicherungsrechtliche Kenntnisse
    • Kenntnisse über Hilfsmittel für unterschiedliche therapeutische bzw. pflegerische Bedarfe sowie zum Ausgleich von Behinderung und zur Förde­rung der Teilhabe
    • Technische und konzeptionelle Eigenschaften der Hilfsmittel kennen Lernen
    •  Beurteilung des medizinischen bzw. pflegerischen Nutzens und Zuordnung von Indikationen und Behinderungsbildern
    • Anwendung von und sicherer Umgang  mit Hilfsmitteln
    • Kenntnisse über den Hilfsmittelmarkt, Methoden der Bedarfsermittlung
    • Fähigkeit zum angemessenen Einsatz und zur Durchführung von Assessments
    • Beratungs- und Anleitungsbefähigung
    • Bewältigung administrativer Aufgaben Anleitung im Gebrauch von Hilfsmitteln und Unterstützung bei der Integration in den Alltag (Grundkenntnisse)

    Die zweite Stufe bildet die Hilfsmittelarten umfassend ab ohne sich dabei in Details zu verlieren. Insbesondere werden die Strukturen des Hilfsmittelverzeichnisses nach § 139 SGB V berücksichtigt. Die Teilenehmer lernen die grundlegenden technischen Eigenschaften der Produkte und ihre Bedeutung bezogen auf Indikationen und Kontextfaktoren kennen.

    STUFE 3 – Erweiterungskurs – Hilfsmittelversorgung und Case Management in komplexen Situationen bei

    • Kindern und Jugendlichen
    • in der häuslichen Intensivpflege
    • bei neurologisch und chronisch erkrankten (älteren) Menschen

    Die Stufe 3 umfasst mindestens 180 Stunden

    Ziele der Ausbildung in der Stufe 3: Befähigung zur umfangreichen Beratung, Begutachtung und Evaluation in speziellen und komplexen Versorgungsbereichen; Wahrnehmen der Case Manager Funktion; selbständige, eigenverantwortliche Versorgung mit bestimmten Hilfsmitteln; Kompetenz zur Verordnung bestimmter Hilfsmittel im Rahmen von Modellprojekten nach § 63 Abs. 3b SGB V.

    •  Versorgung von Kindern und Jugendlichen
    •   Versorgung chron. neurologisch erkrankter und bewegungseingeschränkter Menschen sowie Besonderheiten bei Versorgung alter Menschen
    •   Versorgung im Rahmen der häuslichen/ambulanten Intensivpflege

    Jeder Schwerpunkt bietet Vertiefungen zur speziellen Versorgungssituation, Besonderheiten der Hilfsmittel und des Fallmanagements.

    Die Ausbildung zum Case Manager nach dem Ausbildungsstandard der dgcc (Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management) findet parallel mit Beginn der Stufe 2 statt. Mehr zur Ausbildung als Case ManagerIn erfahren Sie hier: Case Manager

    Präsenzveranstaltungen werden in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Themen angeboten. Sie stellen eine Ergänzung des Lehrangebotes dar, ihr Besuch ist für das Erreichen des Ausbildungsziels nicht zwingend erforderlich, mit Ausnahme der Veranstaltungen zum Weiterbildungsanteil Case Management. Die Präsenzveranstaltungen stehen grundsätzlich allen Teilnehmern offen, es ist aber in jedem Fall eine separate Anmeldung nötig.

    Eine besondere Form der Präsenzveranstaltungen stellen die als Open Classroom bezeichneten Veranstaltungen dar. Sie  sind auch für Gäste offen und finden in Abhängigkeit der Nachfrage statt.. Open Classroom Veranstaltungen können daher bei mangelnder Teilnehmerzahl ca. 3 -4 Wochen vorher abgesagt werden. Die jeweils aktuellen Termine werden auf der Seite „Fortbildung“ bekanntgegeben,

    Prüfungstermine der Stufe 1 und 2 werden individuell angeboten. Prüfungen der Stufe 3 werden gebündelt angeboten und bestehen aus einem öffentlichen Teil –  Gäste sind herzlich willkommen – und einem nicht-öffentlichen Teil.

    Hilfsmitteltagungen  sind größere Veranstaltungen, die ebenfalls eine Anmeldung bis spätestens sechs Wochen vorher verlangen. Diese Tagesveranstaltungen werden öffentlich ausgeschrieben und stehen ebenfalls für Gäste offen.  Tagungen behandeln spezielle Themen intensiv und werden unter Beteiligung unterschiedlicher Fachreferenten aus verschiedenen Versorgungsbereichen beleuchtet. Tagungen können bei mangelnder Teilnehmerzahl sechs Wochen vorher abgesagt werden. Daher ist auch hier eine frühzeitige Anmeldung notwendig. Die jeweils aktuellen Termine werden auf der Seite „Fortbildung“ bekanntgegeben,

    In der Regel finden alle Veranstaltungen auf dem Campus der Universität Witten/Herdecke statt. Einzelne Veranstaltungen können auch als Exkursion ausgelegt sein. Dies wird gesondert bekanntgegeben

  • Müssen immer alle Stufen der Weiterbildung absolviert werden?
  • Grundsätzlich können alle Stufen der Weiterbildung auch einzeln belegt werden. Um aber den Abschluss als Hilfsmittelexperte / Case Manager zu erlangen, müssen bestimmte Mindesterkenntnisse erworben werden. Durch Anerkennung relevanter Vorkenntnisse ist – in Abhängigkeit von den individuellen Voraussetzungen – und nach erfolgreicher Absolvierung einer Quereinsteigerprüfung ist eine verkürzte Ausbildung möglich. (etwa für Pflegeberater, Case Manager, entsprechend qualifizierte Mitarbeiter aus Home Care Unternehmen). Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.

  • Was kostet die Weiterbildung und wie kann ich teilnehmen?
  • Bewerbungen und Einstieg sind jederzeit möglich. Zur Prüfung der Voraussetzungen senden Sie Ihren Lebenslauf an das Zentrum für Weiterbildung. Die Kontaktdaten finden Sie rechts.

    Die Weiterbildungsstufen können einzeln gebucht werden.

    Stufe 1 : €    950,00
    Stufe 2 : € 2.000,00
    Stufe 3 : € 1.200,00

    Kostenermäßigung aufgrund anerkennbarer Vorbildung auf Anfrage und Prüfung für Quereinsteiger (€ 75,00 ) sowie für ausgebildete Case Manager (dgcc)  möglich. Der Antrag auf eine Quereinsteigerprüfung ist bei der Anmeldung bekannt zu geben.  Zur Vorbereitung erhält der Bewerber einige schriftliche Hinweise. Für eine individuelle Beratung nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: otto.inhester@uni-wh.de


  • Fragen? Hier können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

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